Webdesign Relaunch richtig angehen: Mit diesen Tipps wird dein Relaunch zum Erfolg

Irgendwann kommt fast jede Website an den Punkt, an dem kleine Anpassungen nicht mehr ausreichen. Das Design wirkt veraltet, die Nutzerführung passt nicht mehr zu den Erwartungen der Zielgruppe, technische Strukturen sind überholt und Inhalte spiegeln das Unternehmen nur noch unzureichend wider. Genau dann wird das Thema Webdesign Relaunch relevant.

Ein Relaunch ist weit mehr als ein neues Farbschema oder ein moderneres Layout. In Wirklichkeit ist er eine strategische Neuausrichtung der gesamten Website. Es geht darum, Design, Inhalte, Struktur, Technik, Nutzerführung und oft auch die Markenwirkung neu zu denken. Ein gut geplanter Relaunch kann dafür sorgen, dass eine Website moderner wirkt, besser konvertiert, schneller lädt, einfacher nutzbar ist und sich stärker an den Zielen des Unternehmens orientiert.

Gleichzeitig gehört ein Relaunch zu den anspruchsvollsten Projekten im digitalen Bereich. Denn eine Website ist selten nur eine schöne Oberfläche. Sie ist oft Vertriebsinstrument, Informationsarchiv, SEO-Kanal, Kontaktpunkt, Markenfläche und Conversion-Maschine zugleich. Wenn man bei einem Relaunch nur auf Optik schaut, übersieht man schnell die eigentlichen Erfolgsfaktoren.

Ein schlechter Relaunch kann Rankings zerstören, Leads senken, Bestandskunden irritieren und wertvolle Inhalte unsichtbar machen. Ein guter Relaunch dagegen verbessert nicht nur die äußere Erscheinung, sondern die gesamte User Experience, die technische Leistungsfähigkeit und die strategische Wirksamkeit der Website.

In diesem umfassenden Artikel erfährst du:

  • was ein Webdesign Relaunch ist
  • wann ein Relaunch sinnvoll ist
  • welche Ziele ein Website-Relaunch verfolgen sollte
  • wie du UX, SEO, Content, Technik und Conversion zusammendenkst
  • welche typischen Fehler beim Relaunch passieren
  • wie der Relaunch-Prozess sinnvoll aufgebaut ist
  • und wie du eine Website neu aufsetzt, ohne bestehendes Potenzial zu verlieren

Wenn du einen Relaunch planst oder prüfen möchtest, ob deine Website dafür bereit ist, ist dieser Guide die richtige Grundlage.

Was ist ein Webdesign Relaunch?

Ein Webdesign Relaunch ist die grundlegende Überarbeitung einer bestehenden Website. Anders als bei kleineren Design-Updates oder punktuellen Optimierungen geht es beim Relaunch meist um eine deutlich umfassendere Veränderung.

Dazu können gehören:

  • neues visuelles Design
  • neue Seitenstruktur
  • verbesserte User Experience
  • Überarbeitung von Inhalten
  • technische Modernisierung
  • SEO-Neustrukturierung
  • neue Conversion-Ziele
  • Anpassung an Markenentwicklung oder Geschäftsmodell

Ein Relaunch kann also rein visuell wirken, in der Praxis betrifft er aber fast immer mehrere Ebenen gleichzeitig. In vielen Fällen verändert sich nicht nur die Oberfläche, sondern auch die Informationsarchitektur, die Navigation, die Content-Strategie und die technische Basis.

Deshalb ist ein Relaunch nicht nur ein Designprojekt, sondern ein interdisziplinäres Strategieprojekt.

Wann ist ein Webdesign Relaunch sinnvoll?

Nicht jede Website braucht sofort einen kompletten Relaunch. Oft reichen gezielte Optimierungen aus. Es gibt jedoch klare Signale, die darauf hindeuten, dass ein größerer Neustart sinnvoll sein kann.

Ein Relaunch ist oft dann sinnvoll, wenn:

  • das Design sichtbar veraltet ist
  • die Website nicht mehr zur Marke passt
  • die mobile Nutzung schlecht funktioniert
  • die Conversion Rate niedrig ist
  • Inhalte unstrukturiert oder veraltet sind
  • technische Performance Probleme macht
  • SEO-Strukturen historisch gewachsen und unklar sind
  • das Unternehmen neue Leistungen, Zielgruppen oder Positionierungen hat
  • Pflege und Weiterentwicklung zu aufwendig geworden sind

Besonders häufig wird ein Relaunch angestoßen, wenn Unternehmen merken, dass ihre Website zwar „irgendwie noch funktioniert“, aber strategisch nicht mehr zu ihren Zielen passt. In solchen Fällen bringt ein Relaunch oft mehr als permanentes Flickwerk.

Relaunch oder Redesign: Was ist der Unterschied?

Im Alltag werden die Begriffe Redesign und Relaunch oft gleich verwendet. Aus strategischer Sicht lohnt sich aber eine Unterscheidung.

Ein Redesign betrifft meist vor allem das visuelle Erscheinungsbild. Es geht zum Beispiel um:

Ein Relaunch ist in der Regel umfassender. Hier wird nicht nur die Oberfläche angepasst, sondern oft auch:

  • die Struktur
  • die Navigation
  • die Technik
  • der Content
  • die Conversion-Logik
  • die SEO-Architektur
  • die Nutzerführung

Kurz gesagt:
Ein Redesign ist häufig optisch.
Ein Relaunch ist strategisch und strukturell.

In der Praxis überschneiden sich beide Themen oft, aber für die Planung ist die Unterscheidung hilfreich. Denn je nachdem, wie tief die Eingriffe gehen, verändern sich Aufwand, Risiken und Anforderungen massiv.

Die häufigsten Ziele eines Webdesign Relaunches

Ein Relaunch sollte niemals nur mit dem Ziel starten, „mal wieder etwas Neues zu machen“. Erfolgreiche Relaunches haben klare geschäftliche und nutzerbezogene Ziele.

Typische Ziele eines Webdesign Relaunches sind:

  • modernere Markenwirkung
  • bessere User Experience
  • höhere Conversion Rate
  • klarere Positionierung
  • bessere mobile Nutzbarkeit
  • stärkere SEO-Leistung
  • schnellere Ladezeiten
  • bessere Inhalte
  • einfachere Pflege
  • bessere technische Skalierbarkeit

Wichtig ist dabei, dass diese Ziele messbar oder zumindest konkret formuliert werden. Statt „die Website soll moderner werden“ ist zum Beispiel hilfreicher:

  • höhere Lead-Rate
  • geringere Absprungrate
  • bessere mobile Nutzbarkeit
  • mehr organischer Traffic
  • kürzere Ladezeit
  • mehr qualifizierte Anfragen

Ein Webdesign Relaunch sollte immer an klaren Zielen ausgerichtet sein, nicht nur an Geschmack.

Warum viele Relaunches scheitern

Der Begriff Relaunch klingt oft positiv. Neues Design, neuer Auftritt, neue Dynamik. In der Realität scheitern Relaunches jedoch erstaunlich häufig daran, dass sie zu oberflächlich oder zu unkoordiniert geplant werden.

Typische Ursachen sind:

  • zu starker Fokus auf Optik
  • fehlende Zieldefinition
  • keine Datenbasis vor dem Relaunch
  • SEO wird zu spät berücksichtigt
  • bestehende Inhalte werden unkritisch übernommen
  • Nutzerbedürfnisse werden nicht sauber analysiert
  • interne Geschmäcker dominieren die Entscheidungen
  • fehlende Priorisierung
  • kein sauberer Redirect-Plan
  • Launch ohne Testphase

Ein Relaunch scheitert selten daran, dass das neue Design „hässlich“ ist. Viel häufiger scheitert er daran, dass Strategie, UX, SEO, Content und Technik nicht ausreichend zusammengedacht wurden.

Webdesign Relaunch beginnt mit Analyse, nicht mit Layouts

Ein häufiger Fehler besteht darin, zu früh in Mockups oder Designsysteme einzusteigen. Natürlich ist die Gestaltung ein wichtiger Teil des Relaunches, aber sie sollte nie der Startpunkt sein.

Ein sinnvoller Relaunch beginnt mit Fragen wie:

  • Welche Ziele erfüllt die aktuelle Website heute gut – und welche nicht?
  • Welche Seiten funktionieren inhaltlich oder SEO-seitig besonders stark?
  • Welche Seiten haben hohe Absprungraten oder niedrige Conversion Rates?
  • Wie nutzen Besucher die Website tatsächlich?
  • Welche Inhalte fehlen, welche sind überflüssig?
  • Welche Nutzergruppen haben welche Erwartungen?
  • Welche technischen Probleme bestehen aktuell?

Diese Analyse ist entscheidend, weil ein Relaunch nicht bei null startet. Die bestehende Website enthält fast immer wertvolle Daten, Erkenntnisse und Potenziale. Wer diese ignoriert, läuft Gefahr, funktionierende Elemente unnötig zu zerstören.

Gutes Webdesign beim Relaunch entsteht aus Analyse plus Strategie – nicht nur aus Inspiration.

UX als zentraler Erfolgsfaktor im Relaunch

Ein moderner Webdesign Relaunch darf nicht nur schön aussehen. Er muss vor allem besser nutzbar sein. Genau deshalb ist User Experience einer der wichtigsten Faktoren im gesamten Relaunch-Prozess.

Viele alte Websites leiden unter Problemen wie:

  • unklarer Navigation
  • überladenen Seiten
  • schlechter Lesbarkeit
  • schwacher mobiler Nutzung
  • verwirrenden Menüs
  • schlechter visueller Hierarchie
  • unklaren Handlungsaufforderungen

Ein Relaunch ist die ideale Gelegenheit, diese Probleme nicht nur kosmetisch, sondern systematisch zu lösen.

Wichtige UX-Fragen im Relaunch sind:

  • Finden Nutzer schnell, wonach sie suchen?
  • Verstehen sie sofort, worum es auf der Website geht?
  • Können sie Inhalte effizient erfassen?
  • Ist die Informationsarchitektur logisch?
  • Sind nächste Schritte und CTAs klar?
  • Wirkt die Seite vertrauenswürdig?
  • Funktioniert die Nutzung mobil genauso gut?

UX sollte also kein „letzter Feinschliff“ sein, sondern eine Kernperspektive des gesamten Relaunches.

Informationsarchitektur: Die oft unterschätzte Grundlage

Eine Website kann noch so modern aussehen — wenn die Struktur unlogisch ist, werden Nutzer trotzdem scheitern. Deshalb ist die Informationsarchitektur ein zentraler Bestandteil jedes gelungenen Relaunches.

Sie bestimmt, wie Inhalte gegliedert, verbunden und auffindbar sind.

Gerade bei älteren Websites ist die Struktur oft historisch gewachsen. Menüs spiegeln dann interne Abteilungen statt Nutzerbedürfnisse wider. Inhalte sind doppelt vorhanden, Seitentypen inkonsistent und wichtige Informationen schwer erreichbar.

Ein Relaunch sollte deshalb immer auch die Frage stellen:

Wie muss die Website strukturiert sein, damit Nutzer ihre Ziele möglichst einfach erreichen?

Wichtige Themen sind hier:

  • Menüstruktur
  • Kategorien und Unterseiten
  • Seitentypen
  • interne Verlinkung
  • Benennung von Menüpunkten
  • Pfadlogik
  • Orientierung auf mobilen Geräten

Wer die Informationsarchitektur ignoriert, baut oft nur eine hübschere Version derselben Probleme.

Content im Relaunch: Nicht alles einfach übernehmen

Viele Relaunch-Projekte konzentrieren sich stark auf Design und Technik, während Inhalte erst spät geprüft werden. Das ist gefährlich. Denn Content ist nicht nur Füllmaterial, sondern oft der eigentliche Träger von SEO, Positionierung und Conversion.

Ein Relaunch ist deshalb der ideale Moment, um Inhalte kritisch zu prüfen:

  • Welche Inhalte performen gut?
  • Welche Inhalte sind veraltet?
  • Welche Seiten sind überflüssig?
  • Welche Inhalte fehlen?
  • Welche Botschaften passen nicht mehr zur Marke?
  • Welche Texte sind unklar oder zu intern formuliert?

Statt Inhalte einfach eins zu eins in ein neues Design zu schieben, sollte man sie strategisch bewerten. Häufig zeigt sich dabei, dass ein Relaunch nicht nur neue Seitenlayouts, sondern auch eine neue Content-Logik braucht.

Gerade für SEO und UX ist das entscheidend. Denn gute Inhalte sorgen nicht nur für Rankings, sondern auch für Orientierung, Relevanz und Vertrauen.

SEO beim Webdesign Relaunch: Einer der kritischsten Bereiche

Ein Relaunch kann die SEO-Leistung massiv verbessern — oder massiv beschädigen. Genau deshalb ist SEO beim Webdesign Relaunch kein Detail, sondern ein kritischer Erfolgsfaktor.

Viele Relaunches verlieren Sichtbarkeit, weil wichtige Seiten verschwinden, URL-Strukturen verändert werden oder Inhalte ohne Weiterleitung neu organisiert werden. Aus SEO-Sicht sind besonders diese Punkte kritisch:

  • URL-Änderungen ohne Redirects
  • Entfernung gut rankender Inhalte
  • fehlende Weiterleitungen
  • schlechtere interne Verlinkung
  • neue Navigation ohne Suchintention
  • schlechtere Performance
  • fehlerhafte Indexierung
  • Meta-Daten und Überschriften werden vergessen
  • SEO-relevante Inhalte werden gekürzt oder verwässert

Deshalb gilt: Ein Relaunch sollte nie ohne sauberen SEO-Plan live gehen.

Besonders wichtig sind:

  • Content-Audit
  • URL-Mapping
  • Redirect-Konzept
  • technische Prüfung
  • Crawling vor und nach Launch
  • Erhalt starker Seiten
  • saubere Meta-Daten
  • Performance-Optimierung
  • interne Linklogik

Ein Relaunch bietet aus SEO-Sicht enorme Chancen, aber nur dann, wenn er bewusst vorbereitet wird.

Conversion Rate Optimierung im Relaunch mitdenken

Ein Webdesign Relaunch sollte nicht nur schöner und moderner sein, sondern im Idealfall auch besser konvertieren. Deshalb ist es sinnvoll, Conversion Rate Optimierung früh im Relaunch mitzudenken.

Fragen dazu sind zum Beispiel:

  • Welche Seiten sollen Leads erzeugen?
  • Wo sollen Nutzer Kontakt aufnehmen?
  • Welche CTAs sind relevant?
  • Wie sichtbar und verständlich sind die Handlungsaufforderungen?
  • Wie klar ist das Nutzenversprechen auf wichtigen Seiten?
  • Wie vertrauenswürdig wirkt die Website?
  • Wie leicht sind Formulare oder Buchungsstrecken?

Gerade bei Unternehmenswebsites passiert es häufig, dass Relaunches zwar visuell stärker werden, aber conversion-seitig schwächer. Dann werden Inhalte minimalistischer, CTAs subtiler und Formulare komplexer, weil das Design „aufgeräumter“ wirken soll.

Ein guter Relaunch muss Design und Conversion in Einklang bringen.

Mobile First ist beim Relaunch Pflicht

Heute ist es keine Option mehr, mobile Nutzung nur mitzudenken. Ein Webdesign Relaunch muss mobil von Anfang an stark sein.

Viele ältere Websites funktionieren am Desktop noch akzeptabel, zeigen ihre Schwächen aber massiv auf Smartphones:

  • zu kleine Schrift
  • zu enge Buttons
  • zu große Hero-Bereiche
  • unklare Navigation
  • komplizierte Formulare
  • schlechte Ladezeiten
  • zu viel Scrollstrecke ohne klare Struktur

Ein Relaunch sollte diese Probleme nicht nur responsive „abfangen“, sondern mobil strategisch neu denken.

Das bedeutet:

  • klare mobile Navigation
  • schnelle Ladezeiten
  • gut lesbare Textblöcke
  • klar erkennbare CTAs
  • reduzierte visuelle Unruhe
  • optimierte Bildgrößen
  • mobil sinnvolle Inhaltsreihenfolge

Mobile UX ist heute oft der entscheidende Faktor dafür, wie professionell eine Website wahrgenommen wird.

Performance und Technik: Ein Relaunch ist auch ein technischer Neustart

Ein Relaunch betrifft fast immer auch die technische Basis der Website. Und genau das ist eine große Chance. Denn technische Probleme wirken sich direkt auf SEO, UX und Conversion aus.

Wichtige technische Themen im Relaunch sind:

  • Ladegeschwindigkeit
  • Core Web Vitals
  • sauberer Code
  • strukturierte Komponenten
  • Barrierefreiheit
  • CMS-Struktur
  • Skalierbarkeit
  • Sicherheit
  • Bildoptimierung
  • Script-Management

Viele Websites sind im Laufe der Zeit technisch unübersichtlich geworden. Plugins, Skripte, Sonderlösungen und historisch gewachsene Templates machen Pflege und Weiterentwicklung immer aufwendiger.

Ein Relaunch ist die Gelegenheit, diese Basis neu zu ordnen und zukunftsfähig aufzubauen.

Webdesign Relaunch und Markenwirkung

Eine Website ist nicht nur funktional, sondern auch ein zentraler Touchpoint der Marke. Gerade deshalb ist ein Relaunch oft eng mit Markenentwicklung verbunden.

Fragen, die hier wichtig sind:

  • Passt die Website noch zur aktuellen Positionierung?
  • Transportiert das Design die richtigen Werte?
  • Wirkt der Auftritt glaubwürdig und professionell?
  • Passt die Bildsprache zum Unternehmen?
  • Ist der Tonfall konsistent?
  • Unterscheidet sich die Website genug vom Wettbewerb?

Viele Unternehmen entwickeln sich weiter, aber ihre Website erzählt noch eine alte Geschichte. Ein Relaunch kann helfen, diese Diskrepanz aufzulösen und den digitalen Auftritt wieder an die tatsächliche Markenrealität anzupassen.

Die wichtigsten Phasen eines erfolgreichen Webdesign Relaunches

Ein erfolgreicher Relaunch läuft selten chaotisch ab. Er folgt im Idealfall einem klaren Prozess.

1. Analysephase

In dieser Phase werden aktuelle Website, Inhalte, SEO, Daten, Nutzerverhalten und technische Grundlagen geprüft.

2. Zieldefinition

Hier wird festgelegt, was der Relaunch konkret verbessern soll.

3. Strategie und Struktur

Informationsarchitektur, Seitenlogik, Nutzerführung und Content-Plan werden entwickelt.

4. UX und Wireframes

Nun wird erarbeitet, wie zentrale Seitentypen, Nutzerpfade und Interaktionen funktionieren.

5. Visuelles Design

Auf Grundlage von Strategie und UX entsteht das neue Designsystem und Layout.

6. Content und SEO-Migration

Inhalte werden überarbeitet, neu strukturiert oder neu erstellt. Gleichzeitig wird die SEO-Migration vorbereitet.

7. Technische Umsetzung

Die Website wird entwickelt, getestet und mit Tracking, Formularen und Systemen verbunden.

8. Qualitätssicherung

Vor dem Launch müssen Inhalte, Technik, SEO, Mobile UX und Tracking gründlich geprüft werden.

9. Launch

Die neue Website geht live — begleitet von Redirects, Monitoring und engmaschiger Kontrolle.

10. Nachoptimierung

Ein Relaunch ist nicht mit dem Go-Live beendet. Danach beginnt die Phase der Auswertung und Optimierung.

Wichtige Fragen vor dem Relaunch

Bevor ein Relaunch startet, sollten Unternehmen einige grundlegende Fragen ehrlich beantworten.

  • Warum wollen wir überhaupt relaunchen?
  • Welche Probleme der aktuellen Website sind wirklich kritisch?
  • Welche Inhalte, Seiten oder Rankings dürfen wir nicht verlieren?
  • Welche Nutzergruppen sind für uns besonders wichtig?
  • Was soll nach dem Relaunch konkret besser sein?
  • Welche internen Ressourcen stehen zur Verfügung?
  • Wie stark darf sich die Website für Bestandsnutzer verändern?
  • Welche technischen Abhängigkeiten gibt es?

Je klarer diese Fragen am Anfang beantwortet werden, desto besser lassen sich spätere Konflikte und Fehlentscheidungen vermeiden.

Typische Relaunch-Fehler, die du vermeiden solltest

Viele Relaunches scheitern nicht an fehlendem Budget, sondern an vermeidbaren Denkfehlern. Besonders häufig sind:

Zu viel Fokus auf Geschmack

Wenn interne Vorlieben wichtiger werden als Nutzerbedürfnisse und Daten, leidet der Relaunch schnell an Beliebigkeit.

SEO wird erst kurz vor dem Launch bedacht

Dann fehlen Redirects, Rankings brechen ein und wertvolle Seiten verlieren Sichtbarkeit.

Die alte Website wird nicht analysiert

Dadurch werden funktionierende Inhalte und starke Seiten leichtfertig zerstört.

Zu radikaler Umbruch ohne Orientierung

Bestandsnutzer finden bekannte Inhalte nicht mehr und die Website wirkt trotz Neuheit unlogisch.

Inhalte werden zu spät bearbeitet

Dann passt das Layout nicht zu realem Content oder Inhalte müssen hastig eingefügt werden.

Kein Testing vor dem Go-Live

So gehen Fehler live, die mit etwas Vorbereitung leicht vermeidbar gewesen wären.

Der Relaunch wird als Endpunkt verstanden

In Wirklichkeit ist der Launch nur der Start in die nächste Optimierungsphase.

Nach dem Relaunch: Warum Monitoring so wichtig ist

Viele Teams arbeiten monatelang auf den Launch hin und fallen danach in eine Art Leerlauf. Genau das ist riskant.

Nach einem Relaunch sollten mehrere Dinge eng überwacht werden:

  • Rankings und organischer Traffic
  • Indexierungsstatus
  • Weiterleitungen
  • 404-Fehler
  • Kontaktanfragen
  • Conversion Rate
  • Formularfunktion
  • Ladezeiten
  • Mobile Performance
  • Nutzerfeedback

Gerade in den ersten Wochen nach dem Relaunch zeigen sich oft wichtige Probleme oder Potenziale. Wer diese Phase ernst nimmt, kann Fehler schnell korrigieren und den Relaunch nachhaltig erfolgreicher machen.

Fazit: Ein Webdesign Relaunch ist weit mehr als ein neues Design

Ein Webdesign Relaunch ist eines der wirkungsvollsten, aber auch anspruchsvollsten Projekte im digitalen Auftritt eines Unternehmens. Wer ihn nur als visuelle Modernisierung versteht, verschenkt enormes Potenzial. Wer ihn strategisch angeht, kann dagegen die gesamte Website auf ein neues Niveau heben.

Ein guter Relaunch verbessert nicht nur das Design, sondern auch:

  • die User Experience
  • die Informationsarchitektur
  • die Conversion-Leistung
  • die technische Basis
  • die Content-Qualität
  • die SEO-Struktur
  • die Markenwirkung

Genau deshalb sollte ein Relaunch nicht impulsiv oder rein ästhetisch geplant werden. Er braucht Analyse, Zielklarheit, Nutzerorientierung und ein sauberes Zusammenspiel aus UX, Design, Content, Technik und SEO.

Wenn das gelingt, wird aus einem Relaunch nicht einfach nur eine neue Website — sondern ein deutlich stärkeres digitales Fundament für Sichtbarkeit, Vertrauen, Leads und Wachstum.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Webdesign Relaunch

Was ist ein Webdesign Relaunch?

Ein Webdesign Relaunch ist die grundlegende Überarbeitung einer bestehenden Website. Dabei werden meist Design, Struktur, Inhalte, UX, Technik und häufig auch SEO neu aufgesetzt oder verbessert.

Wann ist ein Webdesign Relaunch sinnvoll?

Ein Relaunch ist sinnvoll, wenn eine Website veraltet wirkt, schlecht performt, nicht mehr zur Marke passt, technische Probleme hat oder Nutzer und Suchmaschinen nicht mehr gut unterstützt.

Was ist der Unterschied zwischen Redesign und Relaunch?

Ein Redesign betrifft meist vor allem das visuelle Erscheinungsbild. Ein Relaunch geht meist tiefer und umfasst zusätzlich Struktur, Inhalte, UX, Technik und strategische Ziele.

Wie lange dauert ein Website Relaunch?

Das hängt stark von Umfang, Website-Größe, Abstimmungsprozessen und technischer Komplexität ab. Kleine Relaunches dauern oft einige Wochen, größere Projekte mehrere Monate.

Welche Rolle spielt SEO bei einem Relaunch?

SEO ist beim Relaunch extrem wichtig. Ohne saubere Planung können Rankings, Sichtbarkeit und Traffic verloren gehen. Redirects, Content-Audit und technische SEO sollten deshalb früh eingeplant werden.

Was sind die größten Risiken bei einem Webdesign Relaunch?

Zu den größten Risiken gehören Rankingverluste, schlechte Weiterleitungen, unklare Nutzerführung, fehlende Zieldefinition, schwache mobile UX und die Zerstörung funktionierender Inhalte.

Sollte man bei einem Relaunch alle Inhalte neu schreiben?

Nicht zwangsläufig. Gute Inhalte sollten erhalten und weiterentwickelt werden. Ein Relaunch ist aber ein idealer Zeitpunkt, um veraltete, schwache oder unklare Inhalte zu überarbeiten.

Wie verhindert man Rankingverluste bei einem Relaunch?

Durch Content-Audits, URL-Mapping, saubere Redirects, SEO-Checks vor dem Launch, interne Verlinkung und ein strukturiertes Monitoring nach dem Livegang.

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